Wieder im Salzburger Land und am Großglockner

Ein Fixpunkt ist für mich inzwischen eine Tour im Salzburger Land, genauer gesagt im Pinzgau (Bezirk Zell am See). So stand wie auch 2018 (siehe Eine Foto Tour im Salzburger Land (und Umgebung) – Teil 1 und Eine Foto Tour im Salzburger Land (und Umgebung) – Teil 2) auch 2019 wieder eine Tour mit einem Freund in dieser Gegend am Plan.

Rauristal

Gestartet haben wir im schönen Rauristal. Dort gab es zwei Orte, die ich unbedingt besuchen wollte: Der Rauriser Urwald am Kolm Saigurn und das Krumltal.

Rauriser Urwald

Beim Rauriser Urwald handelt es sich um einen Wald mit Mooren und Tümpeln, wo sich viele Fotomotive finden lassen. Wenn man durch diese Gegend wandert, sollte die Kamera immer bereit sein. Denn es gibt überall etwas zu entdecken und entsprechend auch Zeit einrechnen. Um sich für diese Wanderung zu belohnen, kehrt man am Besten bei einer Almhütte ein und genießt die ganzen leckeren Speisen.

Krumltal

Das Krumltal ist bekannt dafür, dass es dort Bartgeier gibt. Deshalb hat es auch den Namen „Tal der Geier“. Auch letztes Jahr stand deshalb wieder ein Besuch am Plan, um diese schönen Greifvögel zu fotografieren. Gestartet haben wir bei schönem Wetter. Je weiter wir aber Richtung Talschluss gingen, verzog sich leider das Wetter immer mehr. Bis dahin schien es so, dass wir wieder keinen Geier zu sehen bekommen, obwohl uns noch ein Ranger, den wir am Weg trafen, noch Tipps gab. Aber bevor wir sicherheitshalber wieder umdrehten, tauchte auf einmal ein Bartgeier aus dem Nichts auf, um sich einen sicheren Platz zu suchen. Schnell also die Kamera gezückt und so bekamen wir (zumindest ein Beweis-)foto.

Mittersill und Umgebung

Nach dem Rauristal folgte ein Aufenthalt in Mittersill. Diese schöne Stadt diente uns wie bereits die letzten Jahre als Ausgangspunkt für unsere Touren.

Zeller See

Zuerst besuchten wir den Zeller See. Was wir vorher nicht wussten, dass es sich hier um ein Naturschutzgebiet handelt. Dies verdeutlicht ein Blick auf die Homepage. Sieht man sich diese an, stellt man schnell fest, dass es einige schöne Vögel als interessante Fotomotive gäbe, sofern sich diese auch zeigen.  Wir wussten vorab schon, dass dies im Sommer schwierig werden könnte. Das war es denn auch. Denn schlussendlich zeigten sich uns nur wenige Vögel wie der Neuntöter

Hochmoor Wasenmoos

Das Hochmoor Wasenmoos ist ein Naturdenkmal und sollte unser nächster Stop sein. Auch hier zeigten Recherchen, dass sich für uns schöne Fotomotive ergeben könnten – sowohl für Tier- als auch Landschaftsfotografie. Leider kam schnell ein Unwetter auf, sodass unser Aufenthalt nur kurz war.

Mittersill, Wasenmoos – Rotkehlchen / Erithacus rubecula

Hintersee

Ja, auch in dieser Gegend gibt es einen See mit dem Namen Hintersee. Viele Fotografen, die ich kenne, kennen nur jenen in Bayern. Allerdings ist dieser See sehr bekannt und auch bei vielen Touristen ein gern anvisiertes Ausflugsziel. Der See ist direkt umgeben von den Bergen, was es meiner Meinung zu etwas besonderem macht. Hier kann man direkt die Seele baumeln lassen und natürlich lassen sich hier auch schöne Fotos machen.

Hollersbachtal

Das Hollersbachtal besuchten wir bereits 2018. Es war eine schöne Wanderung. Diesmal hatten wir aber das Glück, dass uns die Besitzer der Pension, wo wir schliefen uns für ein paar Stunden auf deren Alm mitnahmen. Somit blieb uns dieses Mal eine anstrengende Wanderung mit der Fotoausrüstung für alle Eventualitäten erspart. Wir hatten also Zeit einige Bilder von der Umgebung zu machen. Auch Murmeltiere zeigten sich uns.

Krimmler Wasserfall und Krimmler Achental

Ist man schon im Pinzgau, sind die Kimmler Wasserfälle sicher ein Fixpunkt bei einem Urlaub/einer Foto-Tour. Diese sind zwar sehr bekannt, werden somit von sehr vielen Touristen besucht, wodurch es bereits sehr viele Fotos gibt. Die Wasserfälle sind auch immer wieder imposant live zu sehen.

Dieses mal besuchten wir aber auch das Krimmler Achental. Wir buchten uns ein Taxi, welches uns bis zum Talschluss fuhr. Von dort aus gingen wir wieder zurück Richtung Tal und den Wasserfällen. Entlang der Krimmler Ache bieten sich viele Fotomotive an: Dabei ist egal ob Landschaft, Insekten, Pflanzen. Allerdings wussten wir, dass wir nicht immer stehen bleiben konnten. Deshalb genossen wir auch sehr oft einfach nur die Gegend und die schöne Landschaft. Ein guter Stopp für eine Stärkung durch Speis und Trank ist das bekannte Krimmler Tauernhaus – eine Pause bei leckerem Essen ist garantiert.

Irgendwann war aber dann doch der Zeitpunkt erreicht, wo wir entweder schneller gehen mussten oder wir uns wieder ein Taxi riefen. Denn schließlich wollten wir auch noch am Weg ins Tal die Wasserfälle fotografieren. Schließlich zogen noch dunkle Wolken auf. Dadurch waren wir uns nicht sicher, ob das Wetter hält oder es zu regnen beginnen würde bzw. ob wir überhaupt noch genügend Licht für unser Vorhaben hatten. Wir nahmen das Risiko in kauf und gingen weiter. Das Glück war uns hold, somit konnten wir noch einige Bilder aufnehmen.

Kaprun

Auch die Kapruner Stauseen sind sehr bekannt und wir hatten diese die letzten male auch schon besucht. Aber auf dem Weg zur Großglockner Hochalpenstraßen bot sich ein Besuch einfach an. Das Areal ist sehr schön und bietet sich auch für einige Fotos an. Wir hatten das Glück (oder auch Pech) als wir ankamen, dass wir erstmal eine richtige Nebelsuppe erlebten. Als sich der Nebel aber schon langsam lichtete, konnten wir einmalige Bilder kreieren. Zusätzlich zeigten sich dann auch noch ein paar Murmeltiere. Mehr haben wir uns nicht erwartet.

Großglockner Hochalpenstraße

Nach dem Aufenthalt im Pinzgau war ein zusätzlicher Stopp auf der Großglockner Hochalpenstraße eingeplant. Unsere Idee war, dass wir hier noch eine Nacht verbringen, um bald in der Früh einen Sonnenaufgang und eventuell noch Steinböcke zu fotografieren. Als wir nach Kaprun die Straße entlang fuhren, zogen schon erste Wolken mit leichtem Nieselregen auf. Als wir auf der Franz-Josefs Höhe ankamen, war es dann auch noch sehr windig. Ein paar Fotos waren möglich.

Nächster Tag, neues Glück: Nun ja, Wecker war gerichtet und wir hofften auf besseres Wetter. Leider wurden wir enttäuscht. Vom Schlafzimmerfenster aus, sah man nicht weiter als ein Meter; also schliefen wir wieder etwas weiter. Einige Zeit später wieder die selbe Situation. Irgendwann entschieden wir, dass es keinen Sinn hatte auf irgendeine Form von einen Sonnenaufgang zu hoffen. Also gingen wir erstmal frühstücken und hofften, dass sich der Nebel und auch die Wolken verzogen.  Erst als das Wetter etwas besser wurde, zeigten sich auch ein paar Murmeltiere. Nachdem schon die nächste Wolkenfront aufzog, entschieden wir uns schon langsam in Richtung Heimat zu fahren. Auf dem Weg zurück ins Tal blieben wir noch beim Naßfeldspeicher stehen, um die letzten Bilder zu schießen. Als wir dann fast am Ende der Hochalpenstraße ankamen, regnete es bereits in Strömen. Es war also eine gute Entscheidung die Tour zu beenden.

Resümee

Summa summarum war es natürlich wieder eine schöne Fototour. Außerdem zeigte sich wieder einmal, wie schön es in Österreich ist. Selbstverständlich werde ich das Pinzgau wieder besuchen. Für 2020 sind die Zimmer bereits gebucht! Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

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